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Studie

Die Studie Schreiben zwischen Sprachen und Kulturen (Literacy between Languages and Cultures - LiLaC) wurde von der VolkswagenStiftung gefördert und an der TU Dortmund durchgeführt.

Die Studie hat untersucht, wie Menschen aus benachteiligten Milieus mit und ohne Einwanderungshintergrund den Umgang mit Behörden wahrnehmen und welche Hürden sie bei der Bewältigung behördlicher Anforderungen erleben. In einer Teilstudie erzählten Menschen im Alter von 20, 40 und 60 Jahren im Rahmen von autobiographischen Interviews von ihren Erlebnissen mit Behörden.

Die Studie ergab, dass eingewanderte und nicht-eingewanderte Bürger sich in der Wahrnehmung von Hürden in der Kommunikation mit Behörden nicht wesentlich unterscheiden. Vor allem die schriftnahe Sprache der Behörde stellt für viele Menschen eine beträchtliche Barriere im Umgang mit Behörden dar. Dies zeigte sich beispielsweise bei der Bearbeitung eines einfachen Formulars.

Als besonders benachteiligend wirken sich die Kommunikationsbedingungen in Behörden allerdings auf Menschen aus, die im Alltag selten Deutsch sprechen.

Als hilfreich für den Umgang mit Behörden erwiesen sich verstärkte Informationen über die Abläufe in den Behörden, Höflichkeit und Freundlichkeit der Behördenmitarbeiter sowie das Gefühl, eigene Ziele unabhängig in der Kommunikation mit Behörden verwirklichen zu können.

Um die Ergebnisse für die Praxis in Behörden zugänglich zu machen, haben wir eine Praxisbroschüre konzipiert, die Sie auf dieser Internetseite unter der Rubrik „Broschüre“ herunterladen können.

Des Weiteren haben wir einen Expertenworkshop mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Verwaltungspraxis und Lokalpolitik Dortmund durchgeführt, dessen Ergebnisse Sie ebenfalls hier unter der Rubrik „Expertenworkshop“ einsehen können.

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Ludger Hoffmann (TU Dortmund)

Prof. Dr. Dr. Michael Kastner (TU Dortmund)

Prof. Dr. Uta Quasthoff (TU Dortmund)

 

Wenn Sie an weiterführenden Informationen zu den Ergebnissen der LiLaC-Studie interessiert sind, klicken Sie bitte hier: