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Historisches Institut organisiert eine praxisorientierte Vermessungsübung auf der Hohensyburg

In Kooperation mit der Städtischen Denkmalpflege (Dr. Henriette Brink-Kloke) wurde vom Historischen Institut der TU Dortmund im Rahmen eines Forschungsprojekts eine Vermessungsübung auf der Hohensyburg organisiert.

Die Hohensyburg, südwestlich von Dortmund an der Ruhr gelegen, ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und überregional bekannt. Auf einem großflächigen Sporn hoch über dem Ruhrtal haben sich umfangreiche Reste einer frühmittelalterlichen Wallanlage erhalten, die bereits während der Sachsenfeldzüge Karls des Großen eine bedeutende Rolle gespielt hatte. Innerhalb des frühmittelalterlichen Verteidigungssystems liegt an der Südflanke eine wesentlich jüngere und kleinräumige Burganlage. Sie ist geprägt durch eine regelmäßige, kastellburgartige Gestalt mit zwei Ecktürmen. Der Nordflanke dieser Anlage ist ein auch heute noch gut erhaltener Wall parallel vorgelagert, der das Vorfeld um gute 5 Meter überragt.

 

Homepage2 kleinDiesen Wall erstmals genau zu vermessen hat sich ein Projekt des Historischen Instituts der TU Dortmund zum Ziel gesetzt, das in Kooperation mit der Städtischen Denkmalpflege (Dr. Henriette Brink-Kloke) durchgeführt wird. Vom 14. bis 18. November konnte unter der Leitung von Erik Beck und Martin Strotz während einer praxisorientierten studentischen Vermessungsübung die Datenaufnahme abgeschlossen werden.

 

Die Auswertung, bei der unter anderem die gewonnenen Daten in einen Höhenschichtenplan umgesetzt werden, ist in Arbeit. Durch diese Planaufnahme wird der durch Erosion gefährdete aktuelle Zustand des Walles dokumentiert. Die Dokumentation wird gegebenenfalls eine der Grundlagen künftiger archäologisch-historischer Erforschung der Hohensyburg bilden.