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nrwision: Wichtiger Bestandteil in der Medienlandschaft

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und TU-Rektorin Ursula Gather loben beim NRW-Fest in Bonn die Arbeit von nrwision.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) besuchte beim diesjährigen NRW-Tag nrwision, den TV-Lernsender für Nordrhein-Westfalen, auf der Medienbühne im Bonner Hofgarten und betonte vor zahlreichen Journalisten und mehreren Hundert Besuchern, wie wichtig der in Deutschland einmalige Sender ist: "Ich bin der Technischen Universität Dortmund und der Rektorin sehr dankbar, dass es einen Lernsender wie nrwision unter ihrer Leitung gibt. nrwision trägt seinen Teil dazu bei, das NRW seine führende Position in Deutschlands Medienlandschaft behält." Projekte wie diese seien sehr wichtig, um den Menschen das Medium Fernsehen näher zu bringen, zum stetigen Lernen zu animieren und für mehr Bildung zu sorgen, so die Ministerpräsidentin.

 

nrwision wird gefördert von der Landesanstalt für Medien (LfM) NRW. Das Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund entwickelt und betreibt den Sender unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher. Der ZDF-Moderator machte deutlich, warum nrwision einzigartig ist: "Wenn wir nrwision beispielsweise mit dem ZDF vergleichen, dann ist das Zweite natürlich viel professioneller, aber eine gute Idee muss lange Wege gehen und ist nicht für Jedermann realisierbar. Im Lernsender kann jeder mit einer guten Idee zu uns kommen und diese umsetzen. Das ist Fernsehen, das es so nirgends gibt."

 

Die Rektorin der TU Dortmund und zugleich Intendantin des Senders, Prof. Dr. Ursula Gather, zeigte sich sichtlich stolz über die Entwicklung des Senders. "Wir sind froh, dass wir nrwision haben, denn es zeichnet die Universität und unsere Ausbildung aus. Besonders für unsere angehenden Journalisten ist es toll, dass sie unter realen Bedingungen Fernseh-Journalismus erlernen."

 

Die Idee eines landesweiten Senders für die Bürger und Bürgerinnen Nordrhein-Westfalens entstand bereits vor 25 Jahren. "Bürgerfernsehen hat in NRW schon eine gewisse Tradition. Wir wollten den Menschen immer die Möglichkeit geben, sich Medienkompetenz selbstständig anzueignen. Irgendwann reichten einzelne, kleine Sender dafür aber nicht mehr aus. Mit nrwision haben wir es geschafft, Bürger, Universitäten und professionelle Ausbilder zusammen zu bringen", sagte der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Dr. Jürgen Brautmeier.

 

Der TV-Lernsender sorgte beim NRW-Tag in Bonn für ein unterhaltsames Programm auf der Medienbühne und zeichnete live vor Publikum das Talkformat "Bettgeschichten" auf. Der charismatische Tatort-Schauspieler Joe Bausch und ZDF-Sportreporter Béla Réthy fesselten das Publikum im Interview mit spannenden Geschichten. Lindenstraße-Star Moritz Zielke entlockte einem australischen Didgeridoo kuriose Klänge, und beim Düsseldorfer Kult-Karnevalisten Hermann Schmitz gab es für die Menge vor der Bühne "Kamelle" wie beim Rosenmontagsumzug. Für die jungen Journalisten der TU Dortmund auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, sich dort auszuprobieren und einmal als Nachwuchs-Moderatoren auf einer Großveranstaltung Erfahrungen zu sammeln. Alle "Bettgeschichten"-Ausgaben werden in den nächsten Wochen auf dem landesweiten TV-Lernsender nrwision (im digitalen Kabelnetz von Unitymedia, Kanal 137) sowie auf der Internetseite des Senders zu sehen sein.

 



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Kontakt

Stefanie Opitz

Tel.: (0231) 475-415-16