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Professorin Gudrun Marci-Boehncke in den Vorstand des JFF gewählt

Professorin Gudrun Marci-Boehncke ist in den Vorstand des JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis gewählt worden. Die Professorin für Germanistik mit dem Schwerpunkt Anwendungs- und Vermittlungsaspekte hofft, dass sie in ihrer neuen Position zu mehr Bildungsgerechtigkeit in Fragen der Medienkompetenz beitragen kann.

JFF Der gemeinnützige Verein wurde 1949 gegründet und befasst sich seither mit dem Medienumgang der heranwachsenden Generation. Ein Spezifikum des JFF ist die Verknüpfung von Forschung und Praxis: Die Ergebnisse der Forschung sind Grundlage für pädagogische Modelle in der Erziehungs-, Bildungs- und Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Aus der pädagogischen Praxis wiederum erhält der wissenschaftliche Bereich wichtige Impulse.

 

„Ich freue mich sehr über meine Wahl in den Vorstand, denn das JFF ist ein sehr aktiver und renommierter Verein zur Förderung der Medienbildung von Kindern und Jugendlichen, der sehr viel Forschung und Interventionen zu einer kreativen Arbeit mit Medien betreibt“, sagt Prof’in Dr. Marci-Boehncke Damit schaffe das JFF auch politische Aufmerksamkeit für Medienbildung, was laut Marci-Boehncke dringend notwendig ist und in den Fachwissenschaften nur sehr vereinzelt geschieht.

 

Zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen

 

Marci-Boehncke_kleinAls Professorin für Germanistik mit dem Schwerpunkt Anwendungs- und Vermittlungsaspekte möchte Prof’in Marci-Boehncke mit dazu beitragen, dass in Deutschland eine Bildungsgerechtigkeit in Fragen der Medienkompetenz hergestellt wird. „Wir wissen, dass ähnlich wie die literarische Lesekompetenz und Lesehaltung auch der Umgang mit Medien einer Unterstützung bedarf“, erklärt Marci-Boehncke Medien seien schließlich die zentrale Sozialisationsinstanz neben Schule, Peers und Familie, die von Geburt an Einfluss auf Kinder haben. Daher sei es wichtig, dass Kinder und Jugendliche den sinnvollen Medienumgang lernen - ebenso, wie das sichere Verhalten im Straßenverkehr. „Medienkompetenz ist heute die Voraussetzung für breite Bildungschancen, und die sollten Lehrkräfte, aber auch andere MultiplikatorInnen, umfassend vermitteln können“, stellt die Professorin fest.

Für Marci-Boehncke ist das JFF ein Berufsverband, der die Gesellschaft diesem Ziel ein gutes Stück näher gebracht hat. Besonders freue es sie als Germanistin, dass der Verband auch für MitstreiterInnen aus anderen Disziplinen offen ist. „Das JFF sieht Medienbildung eben nicht nur als Aufgabe der Erziehungswissenschaft/Pädagogik, sondern sucht - und so sehe ich meine Wahl in den Vorstand ein wenig - auch die Überschneidungsbereiche mit anderen Disziplinen“, erläutert Marci-Boehncke Dies sei in der Medienpädagogik lange nicht selbstverständlich gewesen.

Als derzeitige Vorsitzende der AG Medien im Deutschunterricht, einer Fachgruppe innerhalb des Berufsverbands der DeutschdidaktikerInnen, kann Marci-Boehncke von nun an an einer Gelenkstelle zwischen Medienpädagogik und Germanistik agieren. „Ich finde, das ist eine Chance und freue mich sehr, aus dieser Position heraus mit gestalten zu können“, sagt die Professorin.

 

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Prof'in. Dr. Gudrun Marci-Boehncke

 

Emil-Figge-Str. 50

R. 3.241

Tel.: (0231) 755-2923

Fax: (0231) 755-4498