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Gedankenzüge nehmen Fahrt auf

Ab dem 12. April werden bis Ende des Jahres die U-Bahnzüge der Dortmunder Stadtwerke DSW21 als "Gedankenzüge" durch das Stadtgebiet fahren. In den Dachschrägen angebrachte Zitate bedeutender internationaler Autorinnen und Autoren sollen zur Diskussion anregen und zur kulturellen Partizipation auffordern.

S1-Projekt1  Das Projekt "Gedankenzüge: Dialog zwischen Kulturen" ist im Rahmen einer Lehrveranstaltung zur (inter)kulturellen Bildung unter der Leitung von Prof. Walter Grünzweig und Julia Sattler im amerikanistischen Programm der Fakultät Kulturwissenschaften der Technischen Universität Dortmund im Wintersemester 2010/2011 entstanden. In diesem Seminar wurden auf der Grundlage verschiedener Theorien der kulturellen Bildung mit Dozierenden und Studierenden Projekte im öffentlichen Raum entwickelt. Am heutigen Dienstag fährt nun um Punkt 17 Uhr  der erste "Gedankenzug" als Sonderzug nach Hörde. Vorgestellt wird das Projekt durch: Bürgermeisterin Birgit Jörder, TU-Rektorin Prof. Ursula Gather, Dr. Heinz-Josef Pohlmann, Leiter Betrieb und Marketing bei DSW21 und die Projektverantwortlichen Prof. Walter Grünzweig, Julia Sattler und Kerstin Steitz.

 

Das weltoffene und internationale Potenzial Dortmunds betonen

 

Das Projekt "Gedankenzüge: Dialog zwischen Kulturen" wurde von Kerstin Steitz, Gastdozentin von der University of Virginia (USA) an der TU Dortmund, und den vier TU-Studentinnen Rebecca Baynton, Svenja Laubenstein, Kerstin Otto und Vanessa Pfänder entwickelt. In den Zügen werden sechs verschiedene Aufkleber der Größe 22x100 cm in den Dachschrägen platziert. Darauf befinden sich Zitate in sechs verschiedenen Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch und Türkisch - kurz: Sprachen, die in Dortmund gesprochen werden und zu hören sind. Diese Zitate stammen von bedeutenden internationalen Autorinnen und Autoren wie dem ägyptischen Literaturnobelpreisträger Nagib Machfus, der afro-amerikanischen Lyrikerin June Jordan, dem kirgisisch-russischen Schriftsteller Tschingis Aitmatov, dem uruguayischen Romancier Eduardo Galeano, dem preisgekrönten türkischen Lyriker Ataol Behramoğlu oder der Ruhrgebiets-Dichterin Ilse Kibgis und sind sowohl in ihrer Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung auf den Aufklebern aufgedruckt.

gedankenzuege

Das Projekt wird im Laufe des Jahres von verschiedenen Aktionen begleitet und soll so einen Beitrag zur kulturellen Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft leisten und das weltoffene und internationale Potenzial Dortmunds betonen - einer Stadt, die aufgrund ihrer kulturellen Vielfalt auch weit über das Jahr 2010 hinaus den Titel "Kulturhauptstadt" verdient.

"Gedankenzüge: Dialog zwischen Kulturen" ist ein gemeinsames Projekt der TU Dortmund mit DSW21 und der Stadt Dortmund im Rahmen des städtischen Integrationsprozesses.

 

 



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Kontakt

Prof. Dr. Walter Grünzweig

Emil-Figge-Str. 50

R. 0.410

Tel.: (0231) 755-2912

Fax: (0231) 755-5450