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Hochschulübergreifendes Netzwerk erforscht Internet-Kommunikation

Im Internet und speziell in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 entstehen neue Formen der internetbasierten Kommunikation, die interdisziplinär erforscht werden. Das wissenschaftliche Netzwerk "Empirische Erforschung internetbasierter Kommunikation" vereint fünfzehn Forscherinnen und Forscher aus elf verschiedenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die an der datengestützten Analyse sprachlicher Phänomene beim Kommunizieren im Netz arbeiten und dafür Techniken und Methoden aus Korpuslinguistik und Informatik nutzen. Koordinator und Sprecher des Netzwerks ist Dr. Michael Beißwenger vom Dortmunder Institut für deutsche Sprache und Literatur.

Computer Aufgrund des digitalen Ausgangsformats sind Datensammlungen zur internetbasierten Kommunikation zwar zunächst einfach zu erheben; es fehlen aber bisher Standards sowie Annotations- und Analysekategorien, um die sprachlichen und interaktionalen Besonderheiten in neuen Kommunikiationsformen wie z.B. E-Mail, Instant Messaging, Chats, Twitter, Weblogs, Skype sowie Diskussionen in Foren, Wikis und Online-Communities zu erfassen. Außerdem müssen existierende Verfahren zur automatischen Aufbereitung und Verarbeitung von Sprachdaten, die häufig für standardsprachliche Schrifttexte entwickelt sind, an die sprachlichen Besonderheiten von internetbasierter Schriftlichkeit angepasst werden.

 

Ziel des Netzwerks, das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, ist es, Kompetenzen aus germanistischer Sprachwissenschaft, Computerlinguistik, Informatik und Psychologie zu bündeln, um anhand einer Reihe konkreter Forschungsfragen Vorschläge für Standards zur Aufbereitung von Sprachdaten aus der deutschsprachigen internetbasierten Kommunikation zu erarbeiten und Methoden und Werkzeuge für deren empirische computergestützte Analyse zu entwickeln. Die Ergebnisse werden in Publikationen dokumentiert, die Vorschläge für Standards und Verfahren sollen sukzessive online bereitgestellt werden.

Am Netzwerk beteiligt sind Forscherinnen und Forscher  vom Institut für deutsche Sprache und Literatur der TU Dortmund sowie von der Ruhr-Universität Bochum, der RWTH Aachen, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universitäten Augsburg, Hamburg, Münster und Osnabrück, der TU Darmstadt, der FH Dortmund und der FH Dortmund sowie vom Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) in Kaiserslautern und vom Forschungszengtrum Informatik (FZI) in Karlsruhe. Koordinator und Sprecher des Netzwerks ist Dr. Michael Beißwenger vom Dortmunder Institut für deutsche Sprache und Literatur.

 


Bild: Peter Kirchhoff / pixelio.de



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Kontakt

Dr. Michael Beißwenger

Tel.: (0231) 755-2902