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Historisches Institut organisiert eine Übung zur Bauforschung in der Burg Hörde

Das Historische Institut hat in Kooperation mit der Denkmalbehörde der Stadt Dortmund (Dr. Henriette Brink-Kloke) und der Firma Bauwerk (Dr. Reinhold Schneider) eine praxisorientierte Übung zur Bauforschung und -dokumentation in der Burg Hörde organisiert, an der die Studierenden des Instituts teilgenommen haben.

Die Übung zur praktischen Bauforschung und Baudokumentation wurde bereits zum zweiten Mal angeboten und fand vom 25. bis 29. Mai in der Burg Hörde statt. Die Hörder Burg steht im Zusammenhang mit der Umgestaltung des ehemaligen Phönix-Geländes bereits seit längerer Zeit im Zentrum historisch-archäologischer Forschung: An der Stelle des Verwaltungsbaus des Stahlwerks befand sich einst die Hörder Burg. Respektable Baureste haben sich in dem historistischen Gebäude erhalten und sind lediglich durch Baumaßnahmen der Zeit um 1900 überprägt worden.

 

Nachdem bereits im vergangenen Wintersemester von einer kleinen Gruppe von Studierenden unter der Leitung von Erik Beck und Martin Strotz mit einer zeichnerischen Bauaufnahme des einstigen Torturms begonnen worden war, wurde diese Arbeit in diesem Semester fortgesetzt. Den Studierenden wurden so in praktischer Forschungsarbeit Methoden der Bauforschung vermittelt, mit deren Hilfe Baustrukturen voneinander zu scheiden und zu datieren sind. Die Dokumentation dient dazu, die verschiedenen Bauphasen, die den Turm in seiner fast 700jährigen Geschichte veränderten und seine Baugestalt beeinflussten, zu dokumentieren und somit für die Nachwelt festzuhalten. Die Veranstaltung wird im Wintersemester 2010/2011 fortgesetzt.



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Kontakt

Erik Beck M.A.

Raum 3.315

Emil-Figge-Str. 50

Tel.: (0231) 755-2899