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Jenseits der Kohle: Erstes Stadtgespräch am 22. April

Bislang ist das Ruhrgebiet bekannt als eine von privaten Initiativen der Industrie geprägte Region, die vornehmlich in wirtschafts- und sozialhistorischer Hinsicht untersucht wurde. Im Frühjahr und Herbst 2010 wollen PD Karl Lauschke vom Historischen Institut, Prof. Horst Pöttker vom Institut für Journalistik, Prof. Wolfgang Sonne vom Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur sowie Wolfang Weick und Dr. Gisela Framke vom Museum für Kunst und Kulturgeschichte in 14 Stadtgesprächen die Rolle der öffentlichen Kultur in der Metropole Ruhr beleuchten. Die erste Veranstaltung findet am 22. April im Museum für Kunst und Kulturgeschichte statt.

"Klingende Kathedralen aus Feuer und Stahl: Von Fabrik-Musiken und Musik-Fabriken“ lautet der Titel des ersten Stadtgesprächs. Prof. Michael Stegemann vom Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund wird über die Musikszene im Ruhrgebiet informieren und erzählen, dass das Pfeifen und die gewaltigen Hammerschläge, die in der Metropole Ruhr des frühen 20. Jahrhunderts überall zu hören waren, Komponisten wie Maurice Ravel und Charlie Chaplin inspirierten.

Historische Aspekte

In den insgesamt 14 Veranstaltungen wird es im April, Mai, Juni, Juli, September, November und Dezember 2010 um historische Aspekte gehen. Verschiedene Gastredner werden zeigen, wie sich die öffentlichen Kulturen von den mittelalterlichen Städten bis in unsere Zeit entwickelt haben. Auch werden mediale Ausprägungen, wie die regionale Zeitungskultur, die Gestaltung des öffentlichen Raums, die Religionsausübung, die Kunstbewegungen, die Musikkultur, das Fußballwesen, die städtische Selbstdarstellung und die Repräsentationsformen der Wirtschaft von Interesse sein. So wichtig Industrie- und Arbeiterkultur für das Ruhrgebiet waren – im historischen Rückblick zeigt sich, dass die Region schon lange vor dem aktuellen Strukturwandel weit vielfältigere Kulturen der Öffentlichkeit hervorgebracht hat. Moderiert werden die Stadtgespräche von Heike Mund und Prof. Michael Steinbrecher vom Institut für Journalistik.

 



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