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Kritik in der Kritik - Kulturberichterstattung zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Die journalistische Kulturberichterstattung scheint in der Krise. Die Kritiker im Zeitungsfeuilleton schreiben an ihrem Publikum vorbei, sagen die einen. Ein "Ende der Kritik" diagnostizieren die anderen – angesichts stark personalisierender, unterhaltungs- und servicebetonter Darstellungshaltungen in manchen Kulturredaktionen. Wer hat Recht? Worin gründen die aktuellen Probleme des Kulturjournalismus? Wie sieht das Feuilleton der Zukunft aus? Und was meint überhaupt "Kultur"? Diesen Fragen spürt das "Journalistik Journal" ab dem 12. April 2010 in einer Schwerpunktausgabe nach.

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Unter dem Titel "Kritik in der Kritik" trägt die Fachzeitschrift des Dortmunder Instituts für Journalistik zahlreiche Befunde der Journalismusforschung zusammen, die die aktuellen Probleme der Kulturberichterstattung veranschaulichen und systematisieren.

Daneben kommen auch namhafte Vertreter der journalistischen Praxis zu Wort, die die Analysen aus ihrer Perspektive einordnen und damit einen Brückenschlag zwischen Journalistik-Wissenschaft und redaktionellem Alltag ermöglichen.

Pünktlich zum Festjahr RUHR.2010 ermöglicht das Journalistik Journal mit folgenden Themen eine umfassende Bestandsaufnahme zur gegenwärtigen Kulturberichterstattung:

 

  • Kultur, Journalismus, journalistische Kultur, Kulturjournalismus – Eine Annäherung aus der Perspektive der Cultural Studies (Prof. Margreth Lünenborg, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, FU Berlin)

 

  • Ein kurzes Briefing zum Kulturjounalismus (Prof. Stephan Porombka, Institut für Literaririsches Schreiben und Literaturwissenschaft, Universität Hildesheim)

 

  • "Literatur unter Druck" – wenn Journalismus zur Hochkultur wird (Dr. Petra Herczeg, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Universität Wien)

 

  • Literarischer Journalismus als Medienkritik (Dipl.-Journ. Tobias Eberwein, Institut für Journalistik, TU Dortmund)

 

  • Zum aktuellen Zustand des Zeitungsfeuilletons – Ergebnisse einer empirischen Analyse (Prof. Gunter Reus, Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hochschule für Musik und Theater Hannover)

 

  • Theaterkritik: Was Kritiker denken, was Leser erwarten (Vasco Boenisch, freier Kulturjournalist)

 

  • Cosí fan tutte. Eine Kommunikationsstörung, Anders: Zu welchem Ende man Musikjournalismus studieren könnte (Prof. Holger Noltze, Institut für Musik und Musikwissenschaft, TU Dortmund)

 

  • Ohne sieben Siegel. Literaturkritik nach Fernseh-Prinzipien (Olga Kuhlbrodt, freie Kulturjournalistin)

 

  • Eine lebendige Kritik wird dringend gebraucht. Bemerkungen zur gegenwärtigen Lage der Film- und Fernsehkritik (Prof. Karl Prümm, Institut für Medienwissenschaft, Philipps-Universität Marburg)

 

  • Kultur-PR und Kulturjournalismus – eine ambivalente Allianz bei der Herstellung kultureller Bedeutungen (Prof. Birgit Mandel, Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim)

 

  • Popjournalismus als Kulturkritik – Chancen im Kulturhauptstadtjahr (Dr. Jörg-Uwe Nieland, Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen)

 

  • Abseits der großen Events. Ein Online-Projekt zum Festjahr Ruhr.2010 (Prof. Claus Eurich, Institut für Journalistik, TU Dortmund)

 

  • Auberginen in der deutschen Küche. Die Berichterstattung über die Migranten im deutschen Feuilletonwald (Kemal Calik, freier Journalist)

 

Das Journalistik Journal soll die journalistische Berufspraxis mit der Journalistik-Wissenschaft in Verbindung bringen. Es stellt Ansprüche an den Journalismus und macht auf seine Probleme aufmerksam: Wo fehlt es an Öffentlichkeit, wo wird sie falsch hergestellt? Über die Problemanzeige hinaus versteht es sich als Forum für fundierte Lösungsvorschläge und Innovationsanregungen. Herausgegeben wird die Fachzeitschrift von Horst Pöttker, Professor für Journalistik an der Technischen Universität Dortmund.

Institute, Redaktionen und Verbände erhalten das Journalistik Journal kostenlos direkt am Institut für Journalistik oder über einen Verteiler.

 



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Kontakt

Dipl.-Journ. Tobias Eberwein

Institut für Journalistik

Technische Universität Dortmund

Emil-Figge-Str. 50

44221 Dortmund

Tel.: (0231) 755-4195