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Historisches Institut organisiert eine praxisorientierte Übung zur Bauforschung in der Burg Hörde

In Kooperation mit der Denkmalbehörde der Stadt Dortmund (Dr. Henriette Brink-Kloke) und der Firma Bauwerk (Dr. Reinhold Schneider) wurde vom Historischen Institut der TU Dortmund eine Übung zur praktischen Bauforschung und -dokumentation angeboten, die vom 14. bis 18. Dezember in der Burg Hörde stattfand.

Die Hörder Burg steht im Zusammenhang mit der Umgestaltung des ehemaligen Phönix-Geländes bereits seit längerer Zeit im Zentrum historisch-archäologischer Forschung: An der Stelle des Verwaltungsbaus des Stahlwerks befand sich einst die Hörder Burg. Respektable Baureste haben sich in dem gründerzeitlichen Bau erhalten und sind lediglich durch Baumaßnahmen um die Jahrhundertwende historistisch überprägt worden.

 

Im einstigen Torturm der Burg wurde von einer kleinen Gruppe von Studierenden unter der Leitung von Erik Beck und Martin Strotz vom Historischen Institut eine wissenschaftliche Dokumentation des ersten Obergeschosses in Angriff genommen. Den Studierenden wurden so in praktischer Forschungsarbeit verschiedene Methoden der Bauforschung vermittelt, durch die Baustrukturen voneinander zu scheiden und zu datieren sind. Im Sommersemester 2010 wird diese Veranstaltung fortgesetzt. Die Forschungen dienen dazu die verschiedenen Bauphasen, die den Turm in seiner fast 700jährigen Geschichte veränderten und seine Baugestalt beeinflussten, zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten.