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Kino im Kopf: Journalistikstudierende der TU Dortmund produzieren Feature für den WDR

Beiträge, Nachrichten, Kommentare – all das gehört bei eldoradio*, dem Campusradio der Hochschulen in Dortmund, zum Tagesgeschäft. Jetzt hatten Studierende des Instituts für Journalistik der TU Dortmund die Gelegenheit, sich der Königsdisziplin des Hörfunks anzunähern. In einer bisher einzigartigen Kooperation zwischen eldoradio* und der Redaktion Stichtag/ZeitZeichen des Westdeutschen Rundfunks produzierten sie zwei 15-minütige Features zu historischen Themen, die in den nächsten Tagen auf WDR5 und WDR3 ausgestrahlt werden.

„Wer die Möglichkeiten eines Radiofeatures kennenlernt, kann auch attraktivere Radiobeiträge herstellen“, so Lisa Griesing, Leiterin der Lehrredaktion Hörfunk bei eldoradio*. Als einer der ersten Lehrbeauftragten im Bereich Hörfunk arbeitet Ronald Feisel, Redaktionsleiter Stichtag/ZeitZeichen beim WDR, bereits seit 1996 mit Studierenden des Dortmunder Instituts für Journalistik. Nach 13 Jahren zeigte er sich spontan offen für ein neues Projekt und bot so sechs Studierenden die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Seminars in zwei Gruppen der „großen Form“ zu nähern. „Als ich das erste Mal ein ZeitZeichen auf WDR5 gehört habe, dachte ich sofort: Das will ich auch mal machen!“, erinnert sich Helene Pawlitzki.

 

Im Zentrum des WDR5 ZeitZeichens am 21. Mai steht die erste Verleihung des Mutterkreuzes vor 70 Jahren. Anhand des authentischen Tagebuchs einer neunfachen Mutter aus Hagen erzählen Jennifer Dacqué und Naemi Goldapp die Geschichte dieser Auszeichnung, mit der die Nationalsozialisten kinderreiche Mütter belohnen wollten. „Ein Feature zu produzieren ist eine große Herausforderung - erst Recht zu solch einem sensiblen Thema“, sagt Jennifer Dacqué. „Besonders schwierig war es, eine Familie zu finden, die uns von ihren Erlebnissen offen und ehrlich erzählen möchte. Zu Beginn erschien es uns nahezu unmöglich. Mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden.“

 

Am 7. Juni erinnern Gesa Dördelmann, Franziska Fiedler, Lisa Griesing, Simon Sturm und Helene Pawlitzki an den Geburtstag des Psychiaters Bernhard von Gudden. Obwohl er vor allem wegen der mysteriösen Umstände seines Todes bekannt ist – er wurde gemeinsam mit König Ludwig II. von Bayern, dem berühmten Märchenkönig, ertrunken im Starnberger See gefunden –, wollten die Autorinnen und Autoren besonders an Guddens Errungenschaften für die humane Behandlung von psychisch Kranken erinnern. „Mir hat das Projekt vor allem gezeigt, wie einwandfrei Gruppenarbeit funktionieren kann. Ich hatte anfangs nicht für möglich gehalten, dass wir zu fünft an einem Feature arbeiten können. Aber weit gefehlt: Es hat wunderbar geklappt!“, sagt Franziska Fiedler.

 

WDR 5, Donnerstag, 21. Mai 2009, 9.05 - 9.20 Uhr

WDR 3, Donnerstag, 21. Mai 2009, 17.45 - 18.00 Uhr

 

WDR 5, Sonntag, 7. Juni 2009, 9.05 - 9.20 Uhr

WDR 3, Sonntag, 7. Juni 2009, 17.45 - 18.00 Uhr

 

 



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